Studie findet mögliche Risikofaktoren für schwer verlaufenden Impfdurchbruch

Die US-amerikanische Seuchenbehörde (CDC) hat in einer großen Preprint-Studie, die am 07.01.2022 veröffentlicht wurde, die Frage nach möglichen Risikofaktoren für einen schwer verlaufenden Impfdurchbruch versucht zu beantworten.

Demnach begünstigen hohes Alter ( über 65 Jahre), Übergewicht und Fettsucht, Immunosuppression, eine chronische Lungen- oder Nieren- oder Herz- oder Lebererkrankung sowie Diabetes mellitus und chronisch neurologische Erkrankungen einen ungünstigen Verlauf. 

 

Kommen mehr als einer der genannten Risikofaktoren zusammen, verschlechtert sich das Ergebnis weiter. Nahezu alle verstorbenen (grundimmunisierten) Covid19-Fälle hatten vier oder mehr Risikofaktoren. Man sollte einschränkend dazu sagen, dass die Todesursache bei diesen Personen möglicherweise nicht immer die Covid19-Erkrankung selbst ist, sondern vielmehr eine Folge der begleitenden chronischen Erkrankung sein kann.

 

Allerdings bleibt das Risiko eines schweren Verlaufs einer COVID19-Erkrankung für ungeimpfte Personen ungleich höher als für geimpfte Personen; das Verhältnis ist zur Zeit nach einer Studie aus Italien: 26mal höher für die Ungeimpften.

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